Zugpferd für Zukunft: Omnichannel-Verkauf

Nahtlos On- & Offline präsent sein

von LocalBranding

Teil 1 kurz & bündig

Im ersten Teil des Blogbeitrages "Zugpferd der Zukunft: Omnichannel-Verkauf - Nahtlos On-& Offline präsent sein", wurde die optimale LBJourney der Persona: Laura erläutert. Lauras Reise begann online mit der Empfehlung ihrer Liebslings-Influencerin und endete mit dem Kauf einer Sonnenbrille auf Deinem LocalWebshop©.

Mit diesem Beispielszenario haben wir dargestellt, wie die nahtlose Integration der Berührungspunkte Deiner Marke aussehen kann. Außerdem haben wir Dir gezeigt, wie Du Deinen Kunden hierdurch dynamisch während des Kaufentscheidungsprozesses begleiten kannst. Dein LocalWebshop© sowie Dein stationärer Laden stellen hierbei zwei zentrale Plattformen für die Umwandlung von Interessenten in Deine Kunden dar.

Im zweiten Teil des Blogbeitrages erläutern wir, warum Dein stationärer Handel heute immer noch von hoher Bedeutung ist und warum Du auch online vertreten sein solltest. Wir listen die Konzepte des Omnichannel-Vertriebes, erklären Dir was mit nahtlosen Übergängen gemeint ist, beschreiben was Mitarbeiter*innen zur emotionalen Aufladung Deiner Marke beitragen können und geben Dir eine konkrete Umsetzungsmöglichkeit, um den neuen Ansprüchen gerecht zu werden.

Zum Beweis der Bedeutsamkeit

Online

Schon 2016 wies der Report „The New Digital Divide“ von Deloitte nach, dass digitale Interaktionen 56 Cents jedes Dollars, welcher stationär ausgegeben wird, beeinflussen. Im Vorjahr waren das nur 36 Cents. Das bedeutet, dass Du mit Deiner ausgefeilten Online Präsenz direkt die Verkäufe in Deinem Laden steigern kannst (Deloitte, 2018).

Offline

Die Relevanz des stationären Handels zeigt sich in dem Fakt, dass menschliche Sinneswahrnehmungen, die als unabdingbar für den Kauf eines Produktes/ einer Dienstleistung wahrgenommen werden, noch nicht durch technologische Mittel überall und zu jeder Zeit erfolgen können. Wenn Du online gehst, um zum Beispiel Kleidung zu bestellen, sind Deine Möglichkeiten, ein bestimmtes Kleidungsstück zu erfahren, begrenzt. Manche Händler bieten Dir Videos von Models, die Deine Produkte tragen, oder Größentabellen damit Du die tatsächliche Passform besser einschätzen kannst. Das Kleidungsstück kannst Du trotzdem nicht sofort an Deinem Körper sehen, genausowenig wie den Stoff auf Deiner Haut fühlen.

In einer Studie von KPMG: „Trends im Handel 2025“, wurde herausgefunden, dass die Möglichkeit direkt und persönlich im Laden einkaufen zu können für 3/4 der Konsumenten auch noch in Zukunft von Relevanz sein wird. Außerdem finden 90% aller weltweiten Einzelhandelsverkäufe immer noch in physischen Läden statt (KPMG 2016).

Natürlich sind es nicht nur diese zwei Plattformen die unabdingbar für das Kauferlebnis von heute sind, sondern auch die Integration der folgenden Touchpoints:

Hinzu kommt: Die reibungslose Verknüpfung

Wie der Titel schon sagt, ist die reibungslose Integration dieser Touchpoints unabdingbar für die dynamische Begleitung des Kaufentscheidungsprozesses. Mit der nahtlosen Integration der Berührungspunkte Deiner Marke ist konkret folgendes gemeint: Sobald Du unterschiedliche (technologische) Tools zur Erfassung von Daten nutzt, wird die Verknüpfung dieser Tools notwendig.

Denn du möchtest, dass die zur Verfügung stehenden Informationen zentral und übersichtlich erfasst werden. Werden Deine Daten, die über Deine unterschiedlichen Touchpoints erfasst werden (z.B. Dein Pinterest Profil), zentral erfasst, so bist Du und somit Deine Marke in der Lage bessere Entscheidungen zu treffen.

Je mehr nützliche Daten Du z.B. über Deine Zielgruppe erfassen kannst, desto besser bist Du in der Lage mit Deinem Kunden zu kommunizieren, desto mehr kannst Du Deine Produkte an die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe anpassen.

Nahtloses Käufererlebnis

Somit ist das beschriebene Charakteristikum von der Nahtlosigkeit des Omnichannel-Vertriebs essenziell für eine gute Kundenerfahrung mit Deiner Marke. Deine Kunden möchten heute zu jeder Zeit, schnell, mit integrierten Rückgabe Dienstleistungen, qualitativ hochwertig und am besten nachhaltig kaufen können.

Für Deinen Kunden wäre es unheimlich frustrierend, wenn er oder sie sich nicht auch unabhängig von Deiner Beratung online über Deine Produkte informieren kann. Was außerdem zur Minderung Deiner Wettbewerbsfähigkeit führt ist, wenn Dein Kunde sich Deine Produkte zwar im Laden angucken kann, diese dann aber nicht im Nachhinein online bestellen kann. Denn dann läuft er/ sie zur Konkurrenz über und bestellt dort. Dieses Konzept lässt sich ebenfalls auf Dienstleistungen übertragen.

Was bedeutet eigentlich Omnichannel-Vertrieb?

Das Ziel des Omnichannel-Vertriebes ist es, als Marke auf allen für die Zielgruppe relevanten Berührungspunkten präsent zu sein.

KPMG differenziert zwischen acht möglichen Omnichannel-Konzepten:

  1. Vor dem Ladenbesuch online informieren, dann im Laden kaufen
  2. Im Laden kaufen und von dort aus nach Hause liefern lassen
  3. Online reservieren/ bestellen und dann im Geschäft abholen
  4. Erst im Laden informieren, dann später online bestellen
  5. Im Laden beim Onlineshop des betreffenden Händlers bestellen
  6. Im Laden per Smartphone über Produkte informieren
  7. Online kaufen und später im Laden retournieren
  8. Im Laden bei einem anderen Onlinehändler bestellen

Der Studie zur Folge, ist die Relevanz dieser Omnichannel Konzepte vor allem im Alterssegment von 16-39 Jahren und in Haushalten mit mittlerem und höherem Einkommen besonders groß (KPMG 2016).

Die acht oben genannten Konzepte lassen sich beliebig auf weitere Käuferszenarien übertragen, die für den Käufer/ die Käuferin zur Entscheidung führen. Somit repräsentieren sie gleichzeitig acht Maxime für die zeitgemäße Gestaltung Deines Verkaufs. Die heutigen Konsumenten erwarten die dynamische, holistisch geplante Begleitung ihres Kaufentscheidungsprozesses.

Umsetzung

Unser LocalWebshop© ermöglicht Dir, diesen Ansprüchen gerechter zu werden. Die Funktionalitäten, die wir Dir mit unserem Tool bieten, helfen Dir, die Kundenerfahrung mit Deiner Marke integriert zu gestalten. Für Dich entstehen hieraus ausschließlich Vorteile:

Du kannst jetzt, konkret …

  1. … wertvolle Beratungszeiten als Produkte kreieren und als gebuchte Termine verkaufen
  2. … deine Dienstleistungen zu Festpreisen online anbieten
  3. ... Beratungs- und Servicekompetenz in den Mittelpunkt stellen
  4. … für Dein Team Kompetenzen zuorden, Termine plannen und verwalten
  5. … die Auslastung eines jeden Mitarbeiters transparent einsehen
  6. ... Standorte verwalten, Feiertage & Öffnungszeiten individualisieren
  7. …Ware zu Internet-konkurrenzfähigen Preisen anbieten

Und ermöglichst Deinen Kunden …

  1. … die Terminfindung im Warenkorb
  2. … den sofortigen Terminexport in ihre persönlichen Kalender, inklusive Erinnerungsoptionen
  3. … Lieblingsmitarbeiter*innen im Shop zu buchen, die Du für die Durchführung von Leistungen und Beratungen freischaltest

Befreie Dich von Rabattschlachten, Margendruck und Beratungsklau. Stelle die Qualität Deiner Beratungsleistung in den Mittelpunkt und verkaufe online UND stationär. Nutze den LocalWebshop© als einzigartiges Mittel zu einer tieferen Kundenbindung und der verbesserten Verknüpfung von on- und offline Welt. Sichere Dir einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und einfach mehr Lebensqualität.

 

Weiterlesen: PwC 2018, Deloitte 2018, KPMG 2016

 

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Verfasst von Charlotte Jeroma

Charlotte ist unsere Expertin für Online Marketing. Sie hat bereits während ihres Studiums in International Business in unserem Unternehmen gearbeitet. Bei LocalBranding sowie während der Praktika in diversen anderen Firmen wie z.B. PwC oder EY hat sie sich kontinuierlich mit Fragestellungen rund um die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen online beschäftigt.

Bildquelle: Jacob Lund