Tipps für Dein Social Media Marketing

von Almut Jeroma

Herausforderung: Schritt halten

Die größte Herausforderung an Social Media ist es mit den neuen Trends mitzuhalten. Social Media Plattformen verändern sich ständig. Neue Funktionen werden fortlaufend hinzugefügt und die User passen ihr Nutzungsverhalten dementsprechend an. So auch Deine Zielgruppe.

Im Folgenden möchten wir Dir ein paar Tipps geben, wie Du Deinen Social Media Auftritt verbessern kannst.

 

Für den Start

  • Fokussiere Dich auf 1-2 Social Media Plattformen:

Beginne mit 1-2 Social Media Plattformen, die sich für Dein Markenziel am effektivsten zeigen.

  • Finde die passende Frequenz für regelmäßige Posts heraus:

Promote Deine Produkte/Dienstleistungen auf diesen Portalen und finde die passende Frequenz für regelmäßige Posts Deines Unternehmens heraus.

  • Achte auf das Verhältnis zwischen "Snack & Content":

Achte darauf, dass Du ein angenehmes Verhältnis zwischen "Snack & Content" von Posts für Deine Follower herstellst. "Snack Posts" sind Inhalte, die vornehmlich unterhaltsam sind und nur indirekt Deine Marke bewerben. "Content Posts" meint in diesem Fall die Inhalte die Deine Produkte/ Dienstleistungen und Dein Unternehmen direkt bewerben. Für Dein Publikum ist eine höhere Frequenz von "Snack Posts" angenehmer, da es hierdurch einen direkten Nutzen aus Deinen geteilten Inhalten ziehen kann. Dein Publikum muss nicht mehr als seine (knappen) zeitlichen Ressourcen investieren, um sich mit Deiner Kompetenz etwas vertrauter zu machen.

Wenn Du zum Beispiel als Optiker*in tätig bist, könntest Du einen Blogbeitrag für Deine (potentiellen) Kunden auf Deiner Website verfassen. Dieser Blogbeitrag könnte davon handeln wie man als Individuum herausfinden kann, welche Sonnenbrille perfekt zur eigenen Gesichtsform/ zum Typus des Käufers/ der Käuferin passt.

  • Nimm auch Du Kontakt auf:

Wenn Dein Publikum beginnt mit Dir Kontakt aufzunehmen durch z.B. das Teilen Deiner Beiträge, durch Likes, Kommentare oder ähnliches, dann nimm auch Du Kontakt auf. Drücke auf "gefällt mir" bei den Beiträgen Deines Publikums, bedanke Dich für das teilen Deiner Beiträge, antworte auf Kommentare und Nachrichten. Gehe auf die Wünsche Deines Publikums ein. Gerade die Kritik/ Produkt Reviews online kannst Du hervorragend nutzen, um Deine Leistungen zu verbessern.

 

Zum Content selbst

  • Konzentriere Dich auf Deine Zielgruppe:

Konzentriere Dich auf Deine Zielgruppe bei der Erstellung Deiner zu publizierenden Inhalte.

  • Erstelle eine Content Strategie:

Die Inhalte, die Du teilen möchtest sollten regelmäßig geplant werden, Verantwortlichkeiten für die Erstellung dieser vergeben werden und beides rechtzeitig mit den zuständigen Parteien kommuniziert werden.

  • Kontaktiere Social Media Experten:

Unterhalte Dich mit Menschen in Deinem Unternehmen oder der nächsten Nähe, die sich gut mit Social Media auskennen bzw. diese Portale täglich nutzen. Du wirst staunen, was Dir der Digital Native über seine/ ihre Sicht der Dinge berichten wird.

  • Gebe Dein Wissen weiter:

Somit bietest Du Deinem Leser einen echten Mehrwert. Dein Leser wird Deinen Content zu schätzen wissen und weiterempfehlen.

  • Biete nützliche Informationen:

Und nochmal: Schreibe nicht allzu viel über Deine Marke und Deine Produkte/ Dienstleistungen. Stehe Deinem potentiellen Kunden mit nützlichen Informationen zur Seite.

  • Optimiere die Leserlichkeit deiner Inhalte:

Mache Deinen Content leicht lesbar durch Zwischenüberschriften, Stichpunkte, genügend Absätze, hochauflösende Bilder, Grafiken oder Videos. Verwende z.B. Hashtags, Emojis, Gefühlszustände (bei Facebook) und gebe die zutreffenden Orte an.

  • Verpacke Deine Inhalte in eine Geschichte:

Kennst Du das? Du liest eine Geschichte. Diese Geschichte ruft Emotionen wie z.B. Freude in Dir auf. Durch die Dir bekannte Emotion wirst Du aufmerksamer, eventuell steigt die Spannung. Diesen Spannungsbogen, diese Emotionalität kannst Du auch mit Deinen Inhalten schaffen. Mache die Geschichte Deines Unternehmens persönlich, bringe Personen in die Geschichte mit ein, nutze Konflikte und Herausforderungen und lasse die Geschichte von jemand anderen erzählen.

  • Optimiere Deinen Content für Suchmaschinen:

Denn was hast Du von gutem Content, wenn niemand ihn finden kann?

  • Gib Deinem Publikum die Chance mit Dir zu interagieren:

Frage Sie nach ihrer Meinung oder biete ihm die Möglichkeit sich ein für ihn relevantes Template im Austausch gegen seine E-Mail herunterzuladen.

Cross-Posting vs. Cross-Promotion

Für Dich mag es im Moment am sinnvollsten sein "Cross-Posting" nachzugehen. Hierbei postest/ teilst Du dieselben Inhalte schnell und bequem auf mehreren Kanälen gleichzeitig. Zu beachten ist, dass jede Plattform einen eigenen Charakter hat, eigene Funktionen anbietet und Inhalte wie Links, Videos oder Bilder unterschiedlich dargestellt werden. So kannst Du durch diesen Ansatz zwar Zeit sparen und auf mehreren Kanälen gleichzeitig vertreten sein, allerdings erfüllst Du den Zweck jedes einzelnen Portals nicht unbedingt zu 100%.

Um Dir ein Beispiel zu nennen, denk an Instagram. Bei Instagram ist es unheimlich wichtig, dass Du rein visuell ansprechende Bilder postest. Alle Bilder zusammen sollten auf Deinem Profil eine visuelle Einheit bilden. Bei Facebook werden Posts nacheinander angezeigt. Hierdurch rückt die Wichtigkeit der Farbharmonie der einzelnen Posts etwas in den Hintergrund. Ein anderes Beispiel wäre der Vergleich zwischen dem Zweck einer Xing oder LinkedIn Plattform und dem Zweck von Twitter. So passt z.B. die LinkedIn-Businessansprache schlecht auf Twitter.

Möchtest Du Deine Social Media Strategie verfeinern, ist Cross-Promotion der nächste Schritt. Cross-Promotion ist eine Social Media Strategie, bei der es darum geht, individuelle Inhalte und Posts für einzelne Plattformen zu entwerfen und diese zu bewerben. Wie Du Dir denken kannst, ist diese Herangehensweise viel zeitintensiver und erfordert einen individuelleren Umgang mit jedem einzelnen Portal. Der Vorteil ist, dass Du Dein Publikum durch den höheren Grad an Individualisierung und Abwechslung für Dich begeistern kannst.

Generell ist geboten: von Dir erstellte Inhalte initial auf Deiner Website zu publizieren und erst dann den Link auf Deinen ausgewählten Social Media Profilen zu teilen. Dieser Vorgang generiert mehr Traffic für Deine Website. Der erhöhte Traffic verschafft Dir wiederum ein verbessertes Ranking in Suchmaschinen. Wenn Du anstelle eines eigenen Blogbeitrages den gesamten Inhalt auf Facebook selbst publizierst kommen die Nutzer zwar auf Dein Profil, allerdings bleibt Deine Website unberührt.

Share-Buttons und Verweise

Und nicht vergessen: ermögliche Deinem Website-Besucher Deine Inhalte auf seinen/ ihren Social Media Profilen zu teilen und Deine Social Media Präsenz auf z.B. Pinterest zu liken. Hierfür benötigst Du Zweierlei: Share-Buttons und Verweise.

Was versteht man unter Share-Buttons und Verweisen?

  • Verweise verlinken Deine Website mit Deiner Präsenz auf ausgewählten Social Media Portalen. Diese Verweise sollten gut sichtbar auf Deiner Website platziert sein, damit der User sofort zu Deiner Social Media Präsenz weitergeleitet werden kann, wenn er/ sie klickt.
  • So genannte Share-Buttons stehen meist unter Blogbeiträgen. Sie dienen dem Zweck des Teilens der Inhalte durch den Website-Besucher. Ist der Leser, die Leserin daran interessiert einen Blogbeitrag mit Bekannten, Freunden oder der Familie zu teilen, kann er/ sie diese Buttons nutzen, um Inhalte via E-Mail oder das persönliche Social Media Profil zu teilen.

Wenn Du beim Aufbau oder der Erweiterung Deiner Social Media Präsenz gerne Unterstützung hättest, schau Dir unsere Social Media KomplettFlats an. Wir freuen uns über Deine Kontaktaufnahme.

 

Es geht weiter...

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Verfasst von Almut Jeroma

Almut ist die Mitgründerin und Kontakterin der LocalBranding GmbH. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung im Feld der Integrierten Markenführung, hat sie bereits mit vielen verschiedenen Firmen in Deutschland gearbeitet und deren Unternehmensentwicklung erfolgreich mitbegleitet.

Bildquellen: Pixelkult

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